Tipps für Anfänger

Was nehme ich in die Sauna mit?

Die ehrliche Packliste für den ersten Saunabesuch – was wirklich zählt, was angenehm ist und was getrost zu Hause bleiben darf.

Vor dem ersten Saunabesuch fühlt sich die Packfrage größer an, als sie ist. Die meisten packen eher zu viel ein als zu wenig. Am Ende braucht man erstaunlich wenig – man muss nur wissen, worauf es ankommt.

Handtücher: Da wird nicht gespart

Zwei große Handtücher sind die Basis, an der man nicht sparen sollte. Eines liegt in der Sauna komplett unter dem Körper – groß genug, dass auch die Füße darauf stehen. Das andere ist zum Abtrocknen.

Viele Anlagen verleihen Handtücher gegen Gebühr, und das ist bequem. Günstiger ist es aber fast immer, die eigenen mitzubringen. Ein Detail, das über den Tag mehr ausmacht, als man denkt.

Schlappen und Bademantel: Kein Muss, aber ein Unterschied

Badeschlappen sind für die Wege zwischen Sauna, Dusche und Ruhebereich gedacht. In die Kabine selbst kommen sie nicht mit – sie bleiben vor der Tür.

Ein Bademantel ist streng genommen optional. Angenehm ist er trotzdem: Zwischen den Saunagängen kühlt der Körper aus, und im Ruhebereich oder Bistro ist ein Bademantel Gold wert. Wer einmal einen dabeihatte, lässt ihn selten wieder weg.

Trinken: Das eine, das oft vergessen wird

Zwei bis drei Saunagänge kosten den Körper gut einen Liter Flüssigkeit. Etwas zu trinken gehört also dazu – oder zumindest das Kleingeld dafür.

Ob es vor Ort kostenloses Wasser gibt, ist einer der Punkte, die wir in jedem Review festhalten. Denn genau das steht auf keiner offiziellen Webseite, macht aber einen spürbaren Unterschied.

Praktisch, aber optional

Ein paar Dinge sind nicht nötig, machen den Besuch aber runder:

  • ein Buch oder eine Zeitschrift für den Ruhebereich
  • ein Haargummi bei langen Haaren
  • eine kleine Tasche für den Weg durch die Anlage
  • eigenes Duschgel und Bodylotion – viele Anlagen stellen nur einfache Seife

Was zu Hause bleiben darf

Und dann gibt es Dinge, die man mitnimmt, weil man es nicht besser weiß:

  • Badebekleidung brauchst du nur für den Badebereich. In der Sauna selbst gilt in Deutschland fast überall: textilfrei. Ungewohnt am Anfang – aber schneller normal, als man denkt. Mehr dazu im Bereich Etikette.
  • Schmuck und Uhren werden in der Hitze unangenehm heiß und bleiben besser im Spind.
  • Das Handy ist in fast allen Saunabereichen ohnehin verboten. Und ehrlich: Die zwei Stunden offline sind Teil der Erholung.

Der eine Anruf, der sich lohnt

Ein kurzer Blick auf die Webseite oder ein Anruf vorher klärt, was im Eintritt schon enthalten ist. Manche Anlagen geben Handtuch und Bademantel dazu, andere verlangen für alles extra.

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Es kann den Preis am Ende aber leicht um 15 Euro verschieben.